Was bieten moderne Alarmanlagen von heute?

Alarmanlagensysteme kombinieren viele Funktionen eines herkömmlichen Einbruchalarms mit der Möglichkeit, das eigene Zuhause über eine App auf dem Smartphone oder einem Tablet zu überwachen, zu steuern und mit dem System zu interagieren. Lohnt es sich, in diese Technologie zu investieren? Bevor man sich eine Alarmanlage zugelegt, sollte man sich vorerst einige Fragen beantworten. 

  • Was ist ein Smart Home-Sicherheitssystem? 
  • Wie viel kostet eine Alarmanlage? 
  • Macht sie das Zuhause sicherer? 
  • Wie werden sie installiert? 

Was ist ein Smart Home-Sicherheitssystem? 

Ein Smart-Home-Sicherheitssystem ist im Grunde eine Alarmanlagensystem und besteht aus einer Reihe von Sicherheitsgeräten, die mit dem Internet verbunden sind. Diese umfassen normalerweise eine Kombination aus drahtlosen Sicherheitskameras, Sirenen, Bewegungsmeldern, Türschlössern und Sensoren, die erkennen, wann eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird. Die spezifischen Geräte, die zu einem Sicherheitssystem gebündelt werden, variieren zwischen den verschiedenen Alarmanlagensystemen und Marken. Die meisten Hersteller bieten jedoch eine Reihe verschiedener Anlagen, sowie die Option, zusätzlich kompatible Geräte separat zu kaufen. 

Alle Alarmanlagen im Smart-Home-Sicherheitssystem Bereich, werden von einem zentralen, mit dem Internet verbundenen „Hub“ gesteuert, der eine drahtlose Verbindung zu einer Smartphone-App und den anderen Komponenten des Systems herstellt und mit dieser kommuniziert. Mit der App auf dem Smartphone oder Tablet kann man das Zuhause überwachen, indem man: 

  1. Warnungen empfangen kann
  2. Fotos oder Videomaterial anzeigen lassen kann
  3. Teile des Hauses wie Beleuchtung, Heizung oder Geräte steuern kann

Mehr als nur Sicherheit: 

Viele Systeme bieten mehr als nur Sicherheit. Das KX-HN6012EW Home Monitoring & Control Kit von Panasonic verfügt beispielsweise über eine Kamera, die dank Nachtsicht, Zweiwege-Lautsprecher und vorinstallierten Schlafliedern auch als Babyphone fungieren kann. Ein anderes Beispiel: Das SmartThings-Kit von Samsung ist mit einem Feuchtigkeitssensor kompatibel, der auf Überschwemmungen im Haus aufmerksam macht, was nützlich ist, wenn man dazu neigen sollte, eine volllaufende Badewanne zu vergessen. 

Abhängig von der Alarmanlage, die man kaufen möchte, kann man jene Geräte auch so programmieren, dass sie auf bestimmte Weise reagieren, z. B. indem man eine Kamera so einstellt, dass sie Videos aufzeichnet oder einen Smart Plug, um ein Licht einzuschalten, wenn eine Tür geöffnet wird. Mit kleinen persönlichen Tags, die an einem Schlüsselring, einer Brieftasche oder einem Kragen befestigt sind, ist auch die Überwachung des Kommens und Gehens von Angehörigen und Haustieren möglich. Mit einer solchen Funktion wird man benachrichtigt, wenn eine Person oder ein Haustier nach Hause kommt oder wenn ein Kind das Haus unbemerkt verlässt. 

Einige Merkmale, die man beim Kauf einer Alarmanlage kennen sollte

  • Lange Wi-Fi-Reichweite - Da Smart-Home-Hubs, Wi-Fi für die Kommunikation verwenden, sollte man bei einem großen Haus ein System mit einer Reichweite von 50 Metern in Betracht ziehen. 
  • Batterie-Backup - Intelligente Systeme mit Batterie-Backup können dabei helfen, beruhigt zu sein, wenn ein Stromausfall auftritt oder eine Komponente vom Stromnetz getrennt wird. 
  • Smartphone-Kompatibilität - Überprüfen sollte man, ob das eigene Smartphone kompatibel mit der Alarmanlage ist. Die meisten Alarmanlagen funktionieren mit Apple und Android, aber weniger unterstützen zum Beispiel Windows-Telefone.
  • Kompatibilität mit Drittanbietern - Einige Geräte funktionieren nur mit Geräten derselben Marke wie Yale und Honeywell. Anlagen von Samsung wiederum sind kompatibel mit Geräten von Phillips und Amazon, da diese das Z-Wave-System verwenden. Überprüfen sollte man also, wie es um die Kompatibilität steht. 

Was kosten Smart Home-Sicherheitssysteme? 

Standardmäßige Smart Home-Sicherheitssysteme können bereits für nur 250 € erworben werden. Beachten sollte man jedoch, dass ein Basis-Kit wahrscheinlich nicht ausreicht, um das gesamte Haus zu sichern (es sei denn, man wohnt in einer kleinen Wohnung). Die tatsächlichen Kosten variieren tatsächlich je nach Größe des Hauses. Bevor man investiert, sollte man sich überlegen, welche zusätzlichen Komponenten man für die eigene Immobilie benötigt. Ein Smart-Home-System, das auf Bewegungsmeldern basiert, würde für ein Haus mit zwei Schlafzimmern zwischen 700 und 1000 Euro kosten. Die Kosten sind jedoch viel höher, wenn man mehrere drahtlose Überwachungskameras oder Sensoren an allen Türen und Fenstern installieren möchten.

Wie man erkennen kann, ist das Thema Alarmanlage und System ein sehr weites Feld und ist zumeist nur recht individuell zu lösen. Wer Sicherheit erreichen möchte, der sollte an dieser Stelle nicht versuchen zu sparen, denn bekanntlich ist eine Kette auch nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Sollte man sich mit dem Gedanken eines sicheren Hauses angefreundet haben, steht die Sicherheit natürlich an erster Stelle. Danach kann man sich weiterhin für den Luxus entscheiden, sein ganzes Haus digital zu steuern. 

Bild: "bruno taut, onkel toms hütte, berlin 1926-1932" by seier+seier is licensed with CC BY 2.0

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