Was passiert beim Bitcoin Halving 2020 – Die Chance für Anleger?

Das Bitcoin Halvings 2020 findet voraussichtlich am 12. Mai 2020 statt. Dieses Happening ist nicht nur für Miner interessant. Auch Investoren sollen in diesem Jahr besonders aufmerksam sein.

Das Mining der Bitcoins

Der Erfinder der Kryptowährung Bitcoin, Satoshi Nakamoto, legte bei der Entwicklung der Bitcoin Blockchain eine Maximale Anzahl der der verfügbaren Bitcoins fest nämlich 21.000.000. Diese Bitcoins sind jedoch nicht seit Beginn im Umlauf. Bitcoins werden durch die Lösung spezieller Rechenaufgaben auf einer Blockchain erzeugt. So werden neue Datenblöcke geschaffen, die für die Aufzeichnung der Transaktionen mit der Cyberwährung notwendig sind.

Dafür stellen sogenannte "Miner" ("Schürfer") die Rechenleistung ihrer Computer zur Verfügung. Für jeden Block, der so von Ihnen erzeugt wird, erhalten Sie neue Bitcoins. Dieser Vorgang wird als "Bitcoin-Mining" bezeichnet.

Nicht nur "Miner" können in den Besitz von Bitcoins kommen. Erzeugte Bitcoins sind über spezielle Handelsplätze erhältlich, bzw. können dort von "Minern" verkauft werden. Als erster deutscher Handelsplatz für Kryptowährungen fungiert die Börse Stuttgart Digital Exchange.

Das Bitcoin Halving

Das "Mining" neuer Bitcoins ist eine sehr lukrative Einkommensquelle vieler Miner . Dadurch erhöht sich regelmäßig die Schwierigkeit im Netzwerk, neue Blocks zu erzeugen. Nakamoto hat zusätzlich eine weitere Funktion zur Verhinderung einer allzu schnelle Bitcoin Gewinnung erdacht, das sogenannte
Halving. Durch das Halving wird die Belohnung für die Gewinnung der Blocks halbiert (Block Reward).

Vor dem ersten Halving betrug die Belohnung für Miner 50 Bitcoins für jeden abgeschlossenen Block. Mittlerweile beträgt sie 12,5 Bitcoins. Ein solches Halving findet alle 210.000 Blöcke, also ca. alle 4 Jahre, statt. Die Bitcoin Blockchain enthält eine entsprechende Codierung. Auf der Seite de.bitcoinerapro.com können zum Thema weiterführende Informationen abgerufen werden.

Der Zweck des Reward Halving

Als digitale und dezentrale Währung sollen Bitcoins unabhängig von Institutionen und Regierungen sein. Die Kryptowährung sollte für mehr Stabilität und Sicherheit im Vergleich zu klassischen Währungen stehen.

Notenbanken regulieren die klassischen Währungen, indem sie die Geldmenge auf dem Markt sowie die Nachfrage steuern, um die Wirtschaft zu beeinflussen. Sie handeln dabei, statt wie früher mit physischen Währungen wie Gold und Silber mit sogenannten Fiatwährungen. Eine Fiatwährung ist eine
Währung ohne festen Wert. Sie ist abhängig von gesetzlichen Bestimmungen.

Besonders in Krisenzeiten dient die Anpassung der Geldmenge der Beeinflussung des Wirtschaftskonstrukts. Eine Steigerung der Geldmenge bedeutet eine Steigerung des Konsums, was wiederum die Wirtschaftsleistung des Landes ansteigen lässt. Dies hat jedoch eine Entwertung des Geldes und eine Erhöhung des Preisniveaus zur Folge (Inflation).

Gold ist ein beschränktes Gut, denn aus Goldminen kann nur eine begrenzte Menge gewonnen werden. Somit wird bei Gold vergleichsweise eine konstante Inflation im Gegensatz zu Fiatwährungen beobachtet.

Als Digitalwährung ist der Bitcoin in seiner Erhältlichkeit bewusst begrenzt erhältlich und, somit ein seltenes Gut. Auch das aktive "Mining", das an das Schürfen von Gold angelehnt ist, macht die Bitcoin Währung mit der sehr stabilen Goldwährung vergleichbar.

Dadurch, dass es immer weniger Coins gibt, die "Miner" schürfen können, dies zu dem immer schwieriger wird und die Belohnung geringer, verliert das "Mining" an Attraktivität. Im Gegensatz zu den Anfangszeiten werden immer weniger Bitcoins freigeschürft, wodurch der einzelne Coin im Wert stabil bleibt bzw. weiter steigt. Es ist zu beobachten, dass nach jedem bisherigen Halving Event die Inflationsrate sinkt.

Die Auswirkung des Bitcoin Halving 2020

Die bisherigen Erfahrungen im Anbetracht der letzten Halvings, verzeichnen steigende Kurse. Kritiker sehen den Bitcoin zu sehr im Mainstream angekommen, so dass immer mehr Anleger unter anderem auch mit Bitcoin-Derivaten handeln und so den Kurs negativ beeinflussen Krypto-Experten jedoch sind positiv gestimmt und halten sogar ein Durchbrechen der bisherigen Rekordmarken für durchaus möglich.

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