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So verändert die Digitalisierung der Lagerwirtschaft die Abläufe in Unternehmen

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In diesem Artikel erfahren Sie sie die Digitalisierung der Lagerwirtschaft die Abläufe in Unternehmen verändert.

 

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Seitens der Bundesregierung hört man immerzu, dass die Industrie 4.0 aktuelle das große Ziel ist. Hierzu wird Digitalisierung forciert, die mit einem intensiven Breitbandausbau einhergeht. Durch solche Umstellungen würden die Unternehmen in Deutschland auf eine neue Evolutionsstufe gehoben. Doch wie genau soll das gehen? Was hat die Digitalisierung damit zu tun? Und wie verändert das alles die Logistik und die Lagerwirtschaft.

Digitalisierung im Lager – was ist das Ziel?

Bei der Industrie 4.0 geht es darum, dass beispielsweise eine Maschine in der Produktion nicht mehr nur noch sägen oder fräsen wird. Stattdessen wird sie mit Sensoren ausgestattet sein, die permanent Informationen darüber liefern, was sich dort gerade abspielt. Jede Maschine soll das tun, die ganze Fabrik erzeugt einen riesigen Storm an Daten, die für die weiteren Bereiche wichtig sind.

Da wären zum Beispiel diejenigen Informationen über den Materialverbrauch. Registriert eine Anlage, dass die Rohstoffe bald ausgehen werden, wird von dort ein Signal ans Lager gesendet, dass diese bereits die nächste Ladung bereitstellen können.

Im Lager wiederum sind sämtliche Positionen digital erfasst, mit Scanner und Strichcode oder per QR usw. Wird etwas aus dem Schrank, aus dem Langgutlager oder sonstigen Behältern herausgenommen, dann wird das sofort auf digitalem Wege registriert. Möglicherweise geht das so weit, dass ab einer bestimmten Vorratsschwelle automaisch eine Bestellung an den Lieferanten erzeugt wird.

Dem erfahrenen Beobachter wird aufgefallen sein, dass bei all diesen Tätigkeiten bisher kaum ein menschlicher Finger gerührt werden musste. Sie sehen, bei der Digitalisierung und Industrie 4.0 geht es darum alle möglichen Aktivitäten im Unternehmen digital abzubilden. Dies geschieht mit Hilfe von Sensoren, Messgeräten, Programmen, Scannern und ähnlichen Tools.

Ziel soll es sein aus diesen Werten Prozesse abzuleiten, die durch festgelegte Automatismen bestimmte Transaktionen auslösen. Hierbei wird erreicht, dass die komplette Produktionsanlage miteinander kommuniziert. Solche festen Regeln sorgen dafür, dass immer mehr Jobs von Maschinen erledigt werden können. Zudem sorgen sie dafür, dass immer weniger Fehler passieren, weil menschliches Versagen in so einem Algorithmus nicht vorkommt.

Die Sache geht aber noch weiter. Die smarten Maschinen sprechen nicht nur miteinander auf dem internen Firmengelände. Sie werden über entsprechende Schnittstellen mit Fabriken auf der ganzen Welt sprechen. Vor allem mit denen von Kunden und Lieferanten. Das steigert die Effizienz noch einmal zusätzlich auf ein ganz neues Niveau.

Digitalisierung im Lager – das wird sich ändern

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Lagerwirtschaft wird sich so einiges ändern. Allen Entwicklungen voran steht die Tatsache, dass die Disposition noch viel exakter wird als vorher. Da sich das Lager permanent mit der Produktion austauscht, wird sich die Just-In-Time Philosophie noch besser realisieren lassen. In der Folge sinkt die notwendige Menge an Vorräten, so dass jede Menge Kapital freigesetzt wird. Kapital, das sich bisher im Umlaufvermögen der Bilanz versteckt hatte.

Eine weitere Folge wird sein, dass immer mehr Tätigkeiten von Maschinen und Robotern ausgeführt werden, wo bisher manuelle Arbeit erforderlich gewesen ist. Irgendwann könnte der Stand erreicht sein, wo Fabriken vollautomatisch funktionieren, ohne dass Mitarbeiter erforderlich wären. Dies würde zur Folge haben, dass Produktion sich nicht mehr von den Industrieländern nach Asien verlagern muss, da deren niedrigeren Personalkosten keine Rolle mehr spielen.

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